Das duotec Glossar ist Ihre verlässliche Quelle, um Begriffe wie Chip on Board, Dickschichttechnik, Softwareentwicklung, Elektronikschutz und Automatisierungszelle schnell und präzise zu verstehen. Es hilft Kunden und Partnern, unsere innovativen Lösungen und Technologien besser zu durchdringen und deren volles Potenzial zu nutzen. Und falls Fragen offen bleiben, stehen wir Ihnen jederzeit mit individueller Unterstützung zur Seite – gemeinsam machen wir auch komplexe Themen verständlich!
Massive Verkleinerungen von Halbleitern bei gleichzeitig verbesserter Leistungsfähigkeit integrierter Schaltungen – der Trend zur Miniaturisierung hält an. Die AVT verknüpft mikroelektronische Bauelemente mit anderen Komponenten, wie etwa PCBs, zu einer elektronischen Systembaugruppe. Hybrid aufgebaute Mikrosysteme und Mikrokomponenten — beispielsweise gedruckte Schaltkreise, Elektroniken und Sensoren auf kleinstem Bauraum — bieten ein hohes Innovationspotenzial für neuartige und intelligente Produkte unterschiedlichster Branchen und Einsatzgebiete.
Die steigende Anwendungsvielfalt der Sensor- und Mikrosystemtechnik stellt ständig neue Anforderungen an die AVT sowie das Packaging miniaturisierter Baugruppen. So ist eine gleichbleibend qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Justage und Montage der Mikrokomponenten nur mit einer entsprechenden Automatisierung zu gewährleisten.
Um kundenspezifisch hochintegrierte und miniaturisierte Baugruppen zu fertigen, setzen wir folgende Verfahren ein:
Die am besten geeignete AVT, ein funktionierendes Materialmanagement sowie geeignete Testverfahren – die fabsolutions Prozessentwicklung sorgt dafür, wettbewerbsfähige und zuverlässige Produkte zu fertigen. Im Fokus stehen dabei die Optimierung von Produktionszeiten und -kosten unter Einhaltung höchster Qualitätsanforderungen. Darüber hinaus verfolgen wir den Anspruch, Prozesse genau an die Kundenanforderungen und Bedürfnisse anzupassen.
Ebenso wichtig ist die Überführung der Produkte in die Serienfertigung. Diese realisieren wir unter Einsatz modernster Technologien, wie etwa Robotik, smarten Kamerasystemen, Sensorik und vielem mehr. Zusätzlich erstellen wir Automatisierungslösungen für Großserien und managen Änderungsaufträge während des Projektablaufs. Bei noch komplexeren Anforderungen arbeiten wir eng mit einem externen Systemintegrator zusammen, der über 10 Jahre Erfahrung in der Prozessentwicklung mitbringt. Dazu gehören das Maschinendesign, die Softwareentwicklung zur Anlagensteuerung sowie die Roboterprogrammierung.
Bei der Entwicklung und Fertigung besonderer Elektronik, stehen regelmäßig zwei Fragen im Raum: Was kostet’s und wie lange dauert’s? Die Antwort ist immer dieselbe: So wenig wie möglich. Schon im frühen Entwicklungsstadium der Elektronik haben wir die Kosten fest im Blick. In der Prozessentwicklung optimieren wir sämtliche Abläufe der Fertigung, um Zeit und Kosten zu minimieren, während wir die Qualität immer weiter nach oben schrauben. Mit bestmöglichen Lösungen für die Aufbau- und Verbindungstechnik und der geeignetsten Auswahl an passenden Bauteilen können wir eine kurze, effektive und optimierte Elektronik-Fertigung garantieren. Und mit der richtigen Teststrategie erreichen wir die größtmögliche Fehlerabdeckung, ohne dabei die Aufwände bei Prüfmitteln und -zeiten aus den Augen zu verlieren.
Bei der Fertigung von elektronischen Baugruppen und Modulen greift uns eine automatisierte Produktionszelle unter die Arme. Genau das richtige Stichwort, denn der Single-Roboterarm verfügt über sechs Achsen und bildet den Mittelpunkt eines Ringschalttisches. Mithilfe der Automatisierungszelle können wir Handlingprozesse maximal schnell und effizient vornehmen — vom Prüfen und Montieren übers Kleben und Schweißen bis hin zum Verpacken und Beschriften.
Festlegen muss man sich aber nicht, denn die zwölf vorhandenen Plätze sind modular- heißt: die Ausrüstung respektive die Fügeaufgaben sind auswechselbar. Nur das Master-Modul und die Modulaufnahmeplatten gehören zur Basis der Maschine. In Sachen Geschwindigkeit und Flexibilität setzen wir mithilfe der Produktionszelle neue Maßstäbe — und das mal zwölf.
Box-Build umfasst die Integration von Elektronik und Mechanik zu einer optimierten Gerätelösung und meint alle Montagearbeiten an einer elektromechanischen Baugruppe – außer der Bestückung der Platine. fabsolutions Box-Build-Lösungen erfolgen in jedem Fall kundenspezifisch.
Unsere komplexen Montagemöglichkeiten, die Fertigung im eigenen Werkzeugbau sowie die Übernahme der kompletten Logistik reduzieren Schnittstellen (One-Stop-Shop), verringern den Zeit- und Logistikaufwand und ermöglichen so eine schnellere Time-to-Market. Unsere Kunden erhalten eine Komplettlösung einschließlich Gehäuse, erforderlicher Kabel und – falls gewünscht – einer kundenspezifischen Verpackung.
Bei der Systemintegration sind verschiedene Gehäusematerialien möglich, überwachte Schraubtechnik sorgt bei der Montage für maximale Präzision. Darüber hinaus verfügen wir über alle nötigen Testverfahren und übernehmen auf Wunsch auch die Programmierung und Konfiguration von kompletten Geräten. Inklusive Anschluss der konfektionierten Kabel.
Die CoB-Technologie ist ein Bestückungsverfahren mit vergleichsweise geringen Fertigungskosten, aber einem hohen Miniaturisierungspotenzial und einer beträchtlichen Komplexität im Aufbau. Sie gewährleistet eine gute thermische Anbindung an das Trägermaterial. Wir bestücken ungehäuste Halbleiter-Chips „Dies“ genannt, in Reinräumen der Klassen 5 und 7 auf Keramik- oder herkömmlichen FR-Leiterplatten.
Anschließend kontaktieren wir sie mittels Drahtbonden oder durch Lot bzw. Kunststoff auf der Leiterplatte. Die Bonddrähte aus Gold oder Aluminium sind sehr filigran und weisen einen Durchmesser auf, der nur etwa einem Drittel des menschlichen Haares entspricht. Die bondierten Chips erhalten einen Globtop aus Kunststoff und sind damit sicher geschützt.
Chip-on-Board bietet eine große Flexibilität im Design sowie ein effizientes Wärmemanagement.
Die Dickschicht-Hybridtechnik ist eine AVT, mit der sich elektronische Bauelemente und integrierte Schaltungen in der Mikroelektronik herstellen lassen. In der fabsolutions Elektronikfertigung nutzen wir die Dickschicht-Technik zur Herstellung von Mehrlagenleiterplatten und Hybridschaltungen. Elektronische Strukturen oder Leiterbahnen werden im Siebdruckverfahren direkt auf Keramik-, Aluminium- oder Glassubstrate aufgedruckt. Die aufgebrachten Strukturen sind winzig – nur 200 Mikrometer breit, das entspricht gerade einmal 0,2 Millimetern.
Mit der Dickschicht-Hybridfertigung können wir durch den Einsatz isolierender Schichten sogar sich kreuzende Leiterbahnen realisieren. Der Auftrag der verschiedenen Lagen erfolgt durch wiederholtes Bedrucken, Trocknen und Sintern für jedes der verwendeten Pastensysteme im 850 Grad heißen Durchlaufofen. Ebenfalls aufgedruckte Widerstände werden anschließend mit einem Laser auf den gewünschten Wert getrimmt.
Nach Abschluss aller Druckprozesse gleichen wir die erzeugte Schaltung mit dem Zielprodukt ab und montieren weitere Bauteile mittels SMD- oder THT-Bestückung samt anschließender Verlötung. Komplexere Schaltungen können wir mittels integrierter Halbleiter per CoB auf das Substrat aufbringen.
Die Dickschicht-Hybridtechnik unterstützt die Miniaturisierung von elektronischen Baugruppen, garantiert eine gute Wärmeleitfähigkeit und ermöglicht deren Einsatz unter extremen Bedingungen.
fabsolutions steht bei uns für Design for Excellence (DfX), also den Anspruch die konstruktive Gestaltung des Produkts an die Fertigungs-, Montage- und Testprozesse bei bestmöglicher Kostenstruktur anzupassen. „Die Fertigung beginnt bei duotec in der Entwicklung“ ist daher durchaus wörtlich gemeint: Unsere Produktentwicklung passt in enger Abstimmung mit dem Projektmanagement die elektronische Idee so an die Serienproduktion an, dass möglichst kostengünstig mit hohem Qualitätsanspruch gefertigt werden kann.
fabsolutions fasst den Begriff des Design for Manufacturing (DfM) sogar noch bisschen weiter: Es geht nicht nur um eine qualitativ hochwertige und kostenoptimierte Elektronik, sondern auch um eine hohe Ausfallsicherheit und enorme Langlebigkeit. Dafür nutzen wir unser vielfältiges Applikations-Know-how sowie unsere langjährige Expertise in der Entwicklung elektronischer Lösungen für unterschiedliche-, teilweise sogar extreme Einsatzgebiete.
Die Direktumspritzung stellt innerhalb unserer fabsolutions Fertigungstechniken ein besonderes Elektronik-Schutzverfahren dar. Nach Bestückung der Elektronik wird die Leiterplatte in eine Form eingelegt und mit einem Polymer — Hotmelt, Thermoplast, Duroplast — in einer Spritzgussmaschine direkt umspritzt. Durch geschickte Materialpaarung lassen sich bei diesem Arbeitsschritt sogar Kabelmantel oder Kabellitze direkt mit dem Gehäuse verschmelzen. Der Vorteil: die Montage und das Einhausen finden in Sekundenschnelle statt, ein homogenes Kunststoffgehäuse legt sich in Form eines Monoblocks schützend um die Elektronik.
Wir entwickeln für Ihre Elektronik auch anwendungsspezifische Spritzgussformen.
In der Medizintechnik finden sich immer mehr motorisierte oder batteriebetriebene Geräte. Sie kommen sowohl in der minimalinvasiven oder in der roboterassistierten Chirurgie als auch in der Endoskopie zum Einsatz. Viele Geräte müssen wiederverwendbar sein und sich für den nächsten Einsatz sterilisieren lassen. Das heißt konkret, dass die eingesetzten Elektroniken und Sensoriken den speziellen Bedingungen einer Autoklavierung – Temperatur bis 140° C, feuchte Umgebung und ein Waschgang mit chemischen Reinigungsmitteln – standhalten müssen. Zudem werden hohe Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit gestellt. Der Schutz soll zudem ökonomisch kompetitiv sein.
Die Verwendung chemisch und thermisch resistenter Kunststoffe beim Direktumspritzen macht die geschützten Baugruppen wasch- und sterilisierbar. Die Umspritzung weist eine hohe thermische Stabilität gegenüber Autoklaviertemperaturen zwischen 134° C und 137 °C auf. Sie besitzt zudem eine sehr gute Hydrolyse-Stabilität sowie eine gute chemische Beständigkeit gegenüber den gängigen, meist alkalischen Reinigungsmitteln. Bis zu 2.500 Autoklavierzyklen sind möglich. Darüber hinaus ist auch die Verwendung biokompatibler Kunststoffe möglich.
Das Drucken von Elektroniken auf Glas ist eine Technologie, die wir seit 2014 anbieten und seitdem kontinuierlich weiterentwickeln. Komplexe Schaltungen lassen sich mit der Dickschicht-Hybridtechnik direkt auf Glas aufbringen. Der Elektronikdruck auf Glas ist nicht nur maximal funktional, er erfüllt auch höchste ästhetische Ansprüche.
Auf Glas gedruckte Elektroniken bieten zahlreiche Anwendungsfelder in der Licht- bzw. Gebäude- sowie in der Medizintechnik. Sie lassen sich als Touchpanel-Bedieneinheiten oder Basis Anwendungen wie LED-Leuchten einsetzen. Auch in der Möbelindustrie sind sie eine willkommene Bereicherung — etwa als auf Glas gesetzte LED-Lichter in Glasvitrinen. Elektroniken für Lichtquellen lassen sich direkt auf eine Glasscheibe aufdrucken und verwandeln auf diese Weise Möbelstücke zu innenarchitektonischen Wohnaccessoires mit zeitgemäßer Designsprache.
Der Schutz von Elektronik verfolgt in der Regel mehrere Ziele: Die elektronischen Bauteile sollen über einen möglichst langen Zeitraum wirksam vor äußeren Einflüssen wie Vibrationen, Feuchtigkeit, Staub oder auch Chemikalien bewahrt werden. Ziel ist eine lange Lebensdauer sowie das Vermeiden aufwändiger Wartungen und Instandhaltungen. Kurz: Es gilt, unnötige Kosten zu sparen. Darüber hinaus erfüllt der Elektronikschutz im Idealfall weitere funktionale oder auch ästhetische Eigenschaften.
In bestimmten Anwendungsfällen muss der Schutz der Elektronik auch in die entgegengesetzte Richtung wirken und sicherstellen, dass keine gefährdenden Substanzen der Elektronik in die Umgebung oder das zu bestimmende Medium gelangen. Bei einem Sensor ist außerdem zu gewährleisten, dass der Elektronikschutz die Signalqualität nicht beeinträchtigt. Wir bieten im Rahmen der fabsolutions Elektronikfertigung unterschiedliche Schutzverfahren an:
In jedem Fall passen wir das Elektronikschutzverfahren und auch die Materialien individuell an Ihre Elektronik an. Funktionelle und Befestigungselemente werden gleich mitgeschützt. Die 3D-Formgebung sowie die Fertigung von Gehäuseteilen gehören ebenfalls zu unseren Serviceleistungen. Abschließend erfolgen Tests zu elektrischer Funktion sowie Funktionalität des Schutzes.
Bei der Systemintegration sind verschiedene Gehäusematerialien möglich, überwachte Schraubtechnik sorgt bei der Montage für maximale Präzision. Darüber hinaus verfügen wir über alle nötigen Testverfahren und übernehmen auf Wunsch auch die Programmierung und Konfiguration von kompletten Geräten. Inklusive Anschluss der konfektionierten Kabel.
Einen besonderen Service bieten wir innerhalb der fabsolutions Fertigungsleistungen am Standort Greifswald an: Hier produzieren wir nicht nur elektronische Bauelemente, sondern übernehmen auch komplette Fertigungslinien — etwa für die letzten drei bis fünf Produktionsjahre. Damit einher geht die Übernahme der Produktfertigung nach Kundenvorgaben
Die ml&s in Greifswald verfügt zum einen über entsprechende Flächen, zum anderen über das notwendige fachliche Know-how, um auch Maschinen älteren Datums weiterhin qualifiziert zu betreiben. Nach Beendigung der Produktion (EoL) entscheidet der Kunde über eine Einlagerung oder eine Verschrottung der Maschinen.
Fakt: Eine Elektronik-Baugruppe funktioniert nur mit der richtigen Hardware — Schaltung, Bauteile und Mechanik. Die fabsolution Leistung umfasst die Überprüfung besagter Parts. Wir checken Ihre Idee, erstellen eine Machbarkeitsstudie und ein dazugehöriges Pflichtheft. Dann gehts an die eigentliche Arbeit: Für den Funktionstest der Elektronik entwickeln wir zunächst einen Prototypen.
Dieser und ein elektronisches, thermisches Simulationsprogramm erlauben es uns, die Elektronik nicht nur ausgiebig zu testen, sondern auch zu prüfen, ob der Fertigungsprozess optimal funktioniert. Abschließend konstruieren wir die Mechanik, in welche die Elektronik eingebettet wird. Dank ins Detail gehender 3D‑Studien können wir die perfekte Passform im Vorfeld simulieren.
Parallel zur steigenden Komplexität von Baugruppen steigen auch die Anforderungen an die Testverfahren. Zur Qualitätssicherung setzen wir bei fabsolutions deshalb sowohl optische, mechanische als auch elektrische Tests ein — je nach Art der Elektronik.
Zur Entwicklung und Fertigung einer kundenspezifischen Elektronik gehört ein spezifisches Testverfahren. Für elektrische Tests entwickeln und bauen wir spezielle Prüfmittel und programmieren die passende Testsoftware.
Dabei spielt die zentrale Datenhaltung eine große Rolle: Datenaustausch, ‑pflege, ‑backup und ‑analyse werden digital gesichert und stehen auf Abruf zur Verfügung.
Optimal funktionierende Baugruppen gründen auf einem optimal geplanten Schaltungsdesign — die Funktion ist nur so gut wie ihre Form. Die Challenge hierbei ist, dass die Anforderungen an das PCB-Design in den letzten Jahren exorbitant gestiegen sind. Elektronische Bauteile werden zunehmend komplexer und kleiner, müssen im Umkehrschluss aber eine viel größere Komponentenvielfalt vereinen. Im Bereich fabsolutions entwickeln wir Leiterplatten-Layouts, die diese Ansprüche vollends erfüllen.
Mehr noch: Durch die Leiterplatten-Entflechtung sind wir auch dazu im Stande, bereits bestehende Schaltungs-Designs Ihren neuen Erfordernissen anzupassen.
Mit Altium Designer entwickeln wir wegweisende Leiterplatten-Designs oder passen Schaltungen an den vorherrschenden Status quo an. Unsere Technologien sind ausnahmslos – ganz gleich ob Neuentwicklung oder Optimierung – weltweit auf dem neusten Stand.
Während der Herstellung der Leiterplatte oder des Schaltungs-Layout kümmern wir uns ebenfalls um weitere, relevante Faktoren: die passende Dimension der Platte, ihre höchstmögliche Miniaturisierung, eine hohe Packungsdichte, das Wärmemanagement sowie die Sicherstellung der EMV. Gleichzeitig konstruieren wir die Baugruppe in 3D, um sie schon während der Layoutphase in ein Gehäuse einpassen können. Das Besondere: Die Kollisionsprüfung findet schon während Layout-Entwicklung statt.
Eine bestückte Leiterplatte wird erst mit dem passenden Gehäuse zu einem bahnbrechenden Produkt — schöne Schale, smarter Kern. Mehr noch: Eine Verkleidung schützt das Innenleben vor einer Vielzahl an schädlichen Umwelteinflüssen. Welche Eigenschaften, vor allem mechanische, das Gehäuse sonst noch braucht, finden wir bereits bei der Entwicklung des Leiterplatten-Layouts heraus. Anhand realistischer Simulationen erkennen wir, welchen Anforderung die Gesamtkonstruktion erfüllen muss und welche Schutzgrade dafür von Nöten sind. Auch die Sicherung der EMV wird in diesen Prozess eingebunden. Vorgezogene Kollisionsprüfungen sparen in der späteren Umsetzung viel Zeit und bares Geld.
Je nach Einsatzgebiet der Elektronik und den damit verbundenen Challenges an Schutzklasse und Norm, lässt sich die Technik auch schon innerhalb des Gehäuses schützen — schöne Schale, smarter und selbstschützender Kern.
Beim Musterbau und der Serienfertigung gilt es, die Anforderungen jedes Kunden exakt zu erfüllen. Gesagt, getan: Diese Sektion von fabsolutions ist so strukturiert und durchgetaktet, dass sie niedrige Kosten, schnelle Lieferzeiten und eine fixe Serienüberführung sicherstellt. Nun liegt es am Auftraggeber, anhand oben genannter Kriterien zu entscheiden, ob die Musterherstellung vollautomatisch, halbautomatisiert oder gänzlich manuell erfolgt. Gleichzeitig gilt es in diesem Schritt auch festzulegen, ob das Design und die Konstruktion der Prototypen inhouse erfolgen- oder von uns übernommen werden sollen.
Neben unserer langjährigen Expertise im Musterbau und bei der Serienüberführung, verfügen wir auch über das Spezialwissen, um die bestmöglichen Materialien und Prozesse für das Ziel „Massenfertigung“ auszuwählen. Ohne Frage stehen dabei die Wünsche unserer Kunden über allem.
Ergänzend zu den aufgeführten Stadien bieten wir zusätzliche Tests und Messungen an. Falls gewünscht oder sogar notwendig, fassen wir die Ergebnisse und Resultate in einem übersichtlichen Bericht zusammen.
Die New Product Introduction (NPI) oder Produktneueinführung ist einer der sensibelsten Prozesse, den unsere Kunden in fabsolutions gemeinsam mit uns durchlaufen. Von der Idee bis zum marktfähigen Produkt, also innerhalb der Industrialisierung, sind dazu eine Vielzahl unterschiedlicher Schritte erforderlich. Immer kürzere Produkt- und Innovationszyklen machen es unverzichtbar, diese Schritte schneller und effizienter abzuwickeln.
Das stellt hohe Anforderungen an einen EMS und E2MS-Dienstleister, unabhängig davon, ob es sich um High-Mix-Low-Volume- oder Low-Mix-High-Volume-Projekte handelt. Mit unseren cross-funktionalen Kundenteams, die sich aus dem Einkauf, der Produktentwicklung und dem Projektmanagement zusammensetzen, realisieren wir Ihre Produkte mit einer kurzen Time-to-Market und stellen kurze Innovationszyklen sicher.
Für den elektrischen Test entwickeln und bauen wir spezielle Prüfmittel und programmieren die passende Testsoftware gleich dazu. So können wir direkt auf die Anforderungen Ihrer Applikation eingehen.
Grundlage für die einwandfreie Funktionalität einer elektronischen Baugruppe ist ein ausgeklügeltes, bis in den Nanometer durchdachtes Layout. Darunter fällt auch das Schaltungsdesign. Obwohl die Anforderungen in dieser Disziplin stetig komplexer und anspruchsvoller werden, sind wir im Stande, auch die kompliziertesten Anforderungen einfach und clever in einem Schaltungsdesign zu vereinen.
Für die bestmögliche Funktionalität gibt es nur eine Lösung: Embedded Systems Engineering — oder metaphorisch gesprochen: Hardware und Software sind zweieiige Zwillinge und gehen Hand in Hand. Mit dieser ganzheitlichen Herangehensweise stellen wir schon ab Start sicher, dass bei der Fertigungsstellung alles reibungslos funktioniert. Diese Art der Präzision setzt eine ausführliche Anforderungsanalyse und exaktes Prototyping heraus — wird gemacht!
Unsere Leistungen in der Softwareentwicklung umfassen eine Vielzahl an Bereichen. Wir setzen diverse Mikrocontroller ein — von Low Power bis High Performance, von Low Cost bis Hightech. Gleichzeitig greifen wir auch auf kabelgebundene oder funkbasierte Bussysteme, Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle zurück.
Die Liste ist lang — sehen Sie selbst:
Zusätzlich verfügen wir noch über weitere Kompetenzen im Software-Universum — wir entwickeln beispielsweise Firmware und programmieren Mikrocontroller:
Und Computer lassen wir bei der Softwareentwicklung auch nicht außen vor.
Die SMT-Bestückung erlaubt neben einer hohen Bauteildichte auch die Miniaturisierung von Schaltung und Baugruppen. fabsolutions SMD-Fertigungsleistungen erfolgen auf Highspeed-Bestückungsautomaten zur Leiterplatten-Verarbeitung mit Bauteilen ab Größe 01005. Bei der Oberflächenmontage gibt es im Gegensatz zu THT keine Drahtanschlüsse. Die Bauteile werden vielmehr per Reflowverfahren oder Wellenlöten direkt auf der Leiterplatte fixiert. Anschließend durchlaufen die bestückten Leiterplatten (PCBAs) einen AOI- und/oder AXI-Test.
Die SMT-Fertigung ist als In-Line-Konzept aufgebaut und erlaubt einen hohen Automatisierungsgrad — auch für die hochvolumige Produktion kleinster Bauteile. Sie umfasst neben der Lasermarkierung der PCBs auch den Lotpastendruck, die Bestückung, das Reflow- oder Selektivlöten mit Multiwelle, die Lotmittelentfernung, AOI und ICT sowie einen Vereinzelungsroboter, der die Nutzen voneinander trennt und diese fürs Verpacken bereitstellt. Alle PCBs sind komplett rückverfolgbar (Traceability). Fehlerhafte Leiterplatten werden mittels AOI erkannt und nicht weiterbearbeitet.
Zur Entwicklung und Fertigung einer kundenspezifischen Elektronik-Baugruppe gehört auch die spezifische Testentwicklung. Je komplexer das Gerät, desto anspruchsvoller wird auch der Fertigungsablauf und Prüfprozess.
Die Testentwicklung bezieht sich auf viele Prüfvorgänge — etwa Systemkonfiguration, Programmierung oder Parametrierung. Und für alles haben wir einen Test.
Bei den fabsolutions Fertigungstechnologien steht Ihnen auch die THT-Bestückung zur Verfügung. Bauteile mit einer hohen mechanischen Belastung, wie etwa Steckverbinder, Schalter oder Leistungshalbleiter, gibt es selten in SMD-Bauformen.
Bedrahtete Bauteile bestücken wir in erster Linie manuell — unterstützt durch automatische Abläufe des Pick-to-Light-Systems. Axial und radial bedrahtete Komponenten können ohne Einschränkungen automatisiert bestückt werden. Mit den ebenfalls vollautomatischen Lötprozessen (Through-Hole-Reflow-Technology) lassen sich bedrahtete Bauelemente im Reflow-Ofen verlöten, womit kostenintensives Hand- oder Wellenlöten entfällt.
Alle mischbestückten Leiterplatten werden mittels AOI geprüft.
Über die eigene Elektronik-Fertigung hinaus, verfügen wir über einen vollfunktionsfähigen Werkzeugbau. Bedeutet: Wir sind nicht nur im Stande, die Lösung zu produzieren, sondern auch das Mittel zum Zweck herzustellen. Der wesentliche Vorteil dabei ist, dass wir den Zeitaufwand zwischen Entwicklung und Produktion um ein vielfaches unterbieten. Der hausinterne Werkzeugbau bringt zudem noch weitere Pluspunkte mit sich:
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